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Startseite > Blume

Eine '''Blume''' (von althochdeutsch ''bluoma'', von indogermanisch ''bhlô'', ?blühen, zum Vorschein kommen?<ref> ein häufig dargestelltes Sujet.

In der eindeutig definierter Begriff.

Definition in der Botanik und Abgrenzung zur Blüte

Eine Blume ist die bestäubungsbiologische Einheit der . Es ist ihre Aufgabe, Bestäuber anzulocken, oder sie bildet eine technisch-funktionelle Einheit. Blume ist also ein -funktional definierter Begriff. So werden von Blumen nach ihren Bestäubern eingeteilt, etwa die n oder die n.

Eine Blüte wird als begrenzten im Dienste der en definiert. Ihr Aufbau ist klar gegliedert in , und . - oder blüten sind hierfür gute Beispiele. Dabei müssen sie keineswegs auffällig gebaut oder gefärbt sein; auch besitzen Blüten.

Zusammenhang zwischen Blüte und Blume

  • Eine Blüte kann mehrere Blumen beinhalten, so bei den . Hier ist jede der drei Seiten eine Anlockungseinheit () für die Bestäuber.
  • Eine Blüte kann genau eine Blume sein (Euanthium), so bei , oder .
  • Eine Blume kann aus mehreren Blüten zusammengesetzt sein (), zum Beispiel die bei n wie der . Hier fungieren alle Blüten zusammen als Anlockungseinheit und dienen als Landeplatz für die Bestäuber.
  • Neben den Blüten können auch zum Aufbau der Blume herangezogen werden, so bei den der oder den n der . Bei letzteren werden die Bestäuber innerhalb des Hochblatts gefangen gehalten, um die Bestäubung sicherzustellen.

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  Sumpfschwertlilie bl�te.jpg|Drei Blumen in einer Bl�te bei der 
  Tulipa sylvestris 250406.jpg|Die Bl�te, zugleich eine Blume, der 
  Sonnenblume 1.jpg|Eine Blume aus vielen Bl�ten bei der 
  E pulcherrima ies.jpg|Eine Blume aus vielen Bl�ten beim . Auff�llig gef�rbt sind nicht die Bl�ten, sondern die 
  Arum maculatum 0 700.jpg|Eine Blume aus vielen Bl�ten beim . Ein Hochblatt bildet die .

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Blumentypen

Nach der Gestalt der Blumen werden verschiedene Blumentypen unterschieden. Der Blumentyp steht dabei in enger Verbindung zum jeweiligen Bestäuber:

  • Scheiben- und Schalenblumen sind flach, der Zugang zur Blumenmitte ist nicht eingeschränkt. Sie werden vorwiegend von pollenfressenden Käfern besucht. Ein Beispiel ist der .
  • Die Becher- oder sind zunehmend verengt und bilden einen Trichter oder Becher. Beispiel sind .
  • Röhrenblumen besitzen eine meist längere, eher schmale Kronröhre, oder einen längeren und schmaleren, röhrigen, Trichter als die Becher- oder Glockenblumen. Sie sind nicht zu verwechseln mit den n der .
  • Stieltellerblumen besitzen eine schmale oft lange Röhre, an der die flach, scheibenartig ausgebreiteten Kronlappen sitzen, Beispiele sind die .
  • Bei den Spornblumen ist der Nektar in einem versteckt, Beispiel ist das .
  • Bei der Revolverblume gibt es mehrere Zugänge, Kammern zum Nektar, Beispiele sind '''' oder die (''Datura'')
  • Bei Rachenblumen kriechen die Bestäuber durch einen relativ großen, weiten Blütenschlund tief in die Blüte hinein.
  • Bei Lippenblumen ist die Blüte deutlich zweigeteilt, wobei die Unterlippe als Landefläche für die Bestäuber dient. Beispiel sind die der und n. Wenn die große Unterlippe der Blüte über die Oberlippe gestülpt und dadurch der Schlund verschlossen ist, spricht man von einer
    • Maskenblume (oft auch Rachenblume): der Verschluss (die Maske) muss durch das Gewicht des Bestäubers geöffnet werden, indem er auf der großen Unterlippe landet und diese niederdrückt. Beispiele sind und .
  • Bürsten- und Pinselblumen besitzen zahlreiche Staubblätter, die bürsten- oder pinselförmig aus der Blüte gestreckt werden. Beispiele sind die Blütenstände der und .
  • Fallenblumen schließen die Bestäubenden zeitweilig ein. Untertypen sind Klemmfallen ('''') und Gleitfallen ('''').
  • Bei Fahnenblumen ist die adaxiale Seite der Blütenhülle auffällig, stark vergrößert, ''eine Fahne''. Ein Beispiel ist die .
  • Spezielle Formen
    • Scheinblumen ()
      • Bei den Körbchen-, Köpfchenblumen sind mehrere Einzelblüten in einem rundlichen oder scheibenförmigen Blütenstand so dicht zusammengefasst, dass der Blütenkorb optisch wie eine Einzelblüte wirkt.
      • Bei den Kolbenblumen sitzen die kleinen Einzelblüten einer dicken, fleischigen, keulenförmigen Achse auf, so dass eine kolbenartige Infloreszenz entsteht.
    • Die Schirmblumen (nblüten) tragen den Namen aufgrund ihrer Ähnlichkeit mit einem Regenschirm.
    • Pollenblumen besitzen Blüten, die ausschließlich oder vorwiegend Pollen als Nahrung für Blütenbesucher anbieten. Sie besitzen viele Staubbeutel, die reichlich Pollen produzieren; dieser ist dann meist leicht zugänglich.
    • Nektarblumen; Pflanzen, die für die bestäubenden Tiere in den ihrer Blüten Nektar ausscheiden.
    • n sind Blüten, die den Besuchern (Bestäubern) etwas vortäuschen, was diese zum Besuch verlockt, in Wirklichkeit aber gar nicht vorhanden ist, indem sie entweder deren Futtersuch-, Eiablage- oder sexuelles Verhalten ausnutzen.
    • ''Ölblumen'' sind Blüten, welche aus speziellen Geweben (en) fette Öle statt Nektar sezernieren. Die Öle (Blütenöle) werden von spezifischen Bienen () gesammelt.
    • ''Parfümblumen'' (hauptsächlich Orchideen-Arten) sind völlig nektarfrei, es sind Blüten, welche nur flüssige Duftstoffe bzw. Duftöle spenden.
    • Ekel- oder n, deren Blüten ausströmen, um zur Bestäubung der Blüte anzulocken. Möglich sind weitere Formen, die Gerüche von angegriffenen, gefangenen oder toten Insekten produzieren.
    • Weitere sind Wespen-, Fliegen-, Schmetterlings-, Vogelblumen und z. B. Käfer-, Schneckenblumen oder Reptilienblumen, die spezifisch an den Bestäuber angepasst sind. ? ,

Entsprechend der Anpassung an die Bestäuber bilden die Blumen Merkmalssyndrome, die als Blumenstile bezeichnet werden. Sie werden unter den einzelnen näher besprochen. Beispiele sind , .

Größe

Die größte Blume der Erde wird von der gebildet und wird etwa einen Meter breit.

Übertragenes

  • Bei der werden in einem Strauß Blumen so nach Farbe und Form arrangiert, dass eine Botschaft enthalten ist.
  • bezeichnet eine Form der Verhüllung einer negativen Aussage durch beschönigende Wortwahl.
  • Die ist ein aus synthetischem oder natürlichen Material gefertigtes Schmuckelement, das als Gesteck geformt länger haltbar ist als ein Blumenstrauß.
  • Die ist eine Blume im übertragenen Sinn, wobei der obere cremig-weiße Anschluss über dem gelben Getränk mit der schönen (botanischen) Form verglichen wird.

Literatur

  • Peter Coats: ''Flowers in history.'' New York 1970.
  • M. V. Strantz: ''Die Blumen in Sage und Geschichte.'' 1857.

Einzelnachweise

Weblinks